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Von der Gründung der Böllergruppe bis zum Jahr 2010 - |
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Von der „Idee“ zur „Umsetzung – Gründung der Böllergruppe Kersbach Für die Gründung der Böllergruppe Kersbach im Jahre 2000 bedurfte es letztendlich „nur“ eines „Ideengebers“. Alleine der Initiative, der Überzeugungskraft und Überredungskunst unseres Schützenkameraden Jürgen Alt ist es zu verdanken, dass sich im Jahr 2000 acht Interessierte zur Böllerprüfung angemeldet haben. Teilweise aus Überzeugung für die „Böllersache“, teils aus Neugier, manchmal aber sicher Wie so oft entsteht „Großes“ manchmal aus „kleinen Anfängen“. Allgemeines zum Böllerschießen – Rechtliche Voraussetzungen Obwohl beim Böllerschießen kein Geschoss verwendet wird - üblicherweise wird das Schwarzpulver nur mit einem Kork im Böllerlauf verdämmt - kann nicht jedermann dieses Brauchtum ausüben. Der Gesetzgeber hat hier strenge Regeln erlassen, die strikt eingehalten werden müssen: Allgemeines zum Böllerschießen – „Das Hornberger Schießen“ Eine allseits bekannte und recht lustige Geschichte hat sich gegen Ende des 17. Jahrhunderts im Schwarzwald-Städtchen Hornberg zugetragen: Eine Bereicherung für das Dorfleben – Kersbach und die Böllergruppe Handböller wurden angeschafft und recht schnell hat sich die Gründung der Böllergruppe dann in Kersbach bemerkbar gemacht. Der Geburtstag, ein Jubiläum oder die Hochzeit eines Vereinsmitgliedes wird durch Böllerschüsse lautstark im Dorf verkündet und die Böllerschützen geben der Feier einen zusätzlichen attraktiven Rahmen. Damit die Böllerschützen auch optisch gut zusammen passen, werden Böllerkleidung und Hut einheitlich angeschafft. Auch bei Festzügen des Schützenvereins oder bei zahlreichen Böllertreffen sind die Kersbacher Böllerschützen jetzt vertreten und fallen positiv auf. Die „8 Burschen“ machen schon etwas her, wenn sie gemeinsam erscheinen. Eine Bereicherung für den Schützenverein – Die „Bavaria“ und ihre Böllergruppe Der Schützenverein profitiert in doppeltem Sinne von der Gründung seiner Böllergruppe. Aus oben genannten Gründen war es nahe liegend, die Böllergruppe in der Satzung des Schützenvereins zu verankern. Dies wurde im Jahr 2008 im Rahmen der Neugestaltung der Vereinssatzung umgesetzt. Der Böllerkommandant und sein Stellvertreter sind seitdem auch Mitglieder der Vorstandschaft. So schließt sich hier der Kreis. Die Idee „Böllerschießen“ hat sich sowohl im internen Vereinsleben als auch im Dorfleben dauerhaft etabliert. Eine eigene Identität ist wichtig – Neue Ideen werden umgesetzt Durch das positive Auftreten der Böllerschützen, fanden und finden sich seit der Gründung immer wieder Interessierte an der Böllersache in Kersbach. Die Böllergruppe ist seit dem Jahr 2000 deutlich gewachsen. Die Marke „Böllergruppe Kersbach“ wird sichtbar, wenn es um die Umsetzung neuer Ideen geht. Die Ausrichtung des „Neujahr-Schießens“ am Dorfplatz in Kersbach, die Proklamation eines „Böllerkönigs“ im Rahmen des Vereins-König-Schießens, die Ausrichtung eines „Böller-Sommer-Festes“, das Anschießen des jährlichen Annafestzuges in Forchheim und auch eine eigene „Böller-Lies´l“ sind Beispiele für die Kreativität der Böllerer. „Stillstand ist Rückschritt“ - mal sehen, was der Böllergruppe noch so alles einfällt. Das sind wir im Jahr 2010 – Eine erfolgreiche Idee findet hoffentlich seine Fortsetzung Für die Erfolgsgeschichte der Böllergruppe Kersbach stehen aktuell folgende Zahlen: Böllerschützen: 21 - davon 7 Böllerschützinnen und 14 Böllerschützen Allen Böllerschützinnen und Böllerschützen wünschen wir viel Freude an ihrem Hobby und stets „unfallfreies Schießen“ ! |
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